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Kultur

Das Südfünsche Inselmeer ist seit tausenden von Jahren bevölkert gewesen. Es wurden Spuren der Jäger aus der Steinzeit gefunden, die hier vor 14.000 Jahren lebten. 

 

Entlang der Küsten im Inselmeer hat man unzählige Reste von Steinzeitsiedlungen sowohl über als auch unter Wasser gefunden. Diese Funde erzählen von einem bewohnten Gebiet mit vielen kleinen Gemeinden, die sowohl von der Jagd als auch der Fischerei lebten.

 

Es wurden ca. 70 Steinzeitsiedlungen registriert, viele davon typisch in 3 - 4 Meter Wassertiefe gelegen, dort, wo die Küstenlinie damals verlief. Man hat Reste von Kökkenmöddinger (Muschelhaufen) gefunden, die von den Menschen der Steinzeit erzählen. Sie lebten auch vom Meer, nämlich von Muscheln in grossen Mengen.

 

Man hat ebenfalls, insbesondere um Faaborg, Svendborg und an vielen Stellen auf Langeland, viele Hünengräber, Siedlungen und  Opferfunde gefunden. Diese stammen aus der Bronzezeit und Eisenzeit, die 1700 - 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung beziehungsweise 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung - 1000 Jahre nach unserer Zeitrechnung waren. Lesen Sie mehr.

 

Das Südfünsche Inselmeer ist seit vielen hundert Jahren ein aktives und wichtiges Gebiet für die Seefahrt gewesen. Viele der alten Handelskaufstellen waren gleichzeitig wichtige Seefahrts- und Werftstädte mit lebendigem Handel und Transport aller Art, von  lebendem Fisch, Frucht und Vieh bis zu gewöhnlichem Personentransport. Frachtfahrten wurden zu Beginn von kleinen Jollen und Deckbooten durchgeführt. Seitdem streben Einmäster hin zu grösseren Holzschiffen, wie Galeasser und Schoner, die auch auf den grossen Weltmeeren segelten. Zu Beginn des 2. Weltkrieges wurde auf den letzten Frachtseglern Maschinerie installiert.

 

Im 12. Jahrhundert waren die bewaldeten Inseln dem König unterstellt. Sie wurden laut König Valdemars Flurbuch von 1232 zur Jagd von Hirschen, Federwild und Pferden benutzt.

 

Im 15. Jahrhundert begann man die Wälder zu fällen, um Platz für den Ackerbau zu schaffen. Bereits am Ende des 16. Jahrhunderts waren die Wälder fast ganz verschwunden und die Inseln vollständig bestellt.

Viele der Inseln gingen zu den Herrensitzen auf Fünen über. Auf  Tåsinge und Langeland hielten die Pachtverhältnisse an einigen Stellen erst in diesem Jahrhundert auf, auf den meisten anderen Inseln jedoch bereits im 18. Jahrhundert.

 

Die dicht beieinanderliegenden Herrensitze hatten eine grosse Bedeutung für die Kulturlandschaft, das Aussehen und die Instandhaltung der Dörfer. Südfünen hat eine der grössten Dichten von Herrensitzen in Dänemark. Bei vielen Herrensitzen sind die Parks für die Öffentlichkeit zugänglich, zum Beispiel: Egeskov, Holstenshuus, Stensgaard, Schloss Valdemar, Skovsgaard, Tranekær und BroholmLesen Sie mehr.

 

Stendysse 
Hünengrab
Foto - Naturtourismus



Gamle træskibe
alte Holzschiffe
Foto - Südfünens Touristbüro


Broholm Gods
Gut Broholm
Foto - Naturtourismus
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